„Ich kann nur nach innen gehen, wenn ich einmal nichts tue. Nichtstun ist nicht Faulheit oder Müßiggang, sondern der Weg, um nach innen zu schauen. Wenn ich bewusst genieße, dass ich nichts tun muß, dann ist das eine spirituelle Erfahrung.“

Diese Worte von Anselm Grün sind das Gegenteil von dem, was um uns herum geschieht. Das setzt das Ausschalten aller Medien voraus, den Rückzug aus Lärm und visuellen Angeboten und es muß ohne Handy und andere elektrische Geräte geschehen.

Erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann ich überhaupt dazu übergehen, unabgelenkt zu sein.

Auf einem Stuhl zu sitzen, im Wald oder am Meer spazieren zu gehen, vielleicht auch im Park und die Zeit zuzulassen ohne Bedingungen kann dann dazu führen, einfach da zu sein und nichts zu tun.

Nicht daran denken, wann es zu Ende ist, sondern es so bewußt vorher planen, daß an das Ende noch nicht zu denken ist.

Dann mental loszulassen und den Körper zwischen Bewegung und Ruhe entspannt ziellos aktiv sein zu lassen führt dann irgendwann dorthin.

Erst wenn ich ohne Sinn bin macht es Sinn.

Anders wird es kaum gehen, selbst Meditation ist als Konzentration ins Nichts nicht dasselbe.